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Digitalisierung & Kreislaufwirtschaft:
Wie bewältigen wir die Abfallberge?

Montag, 01. Oktober 2018, 18:00 Uhr

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Keynote Speaker:

Jean-Marc Hensch
Geschäftsführer Swico

Dr. Henning Wilts
Leiter Abteilung Kreislaufwirtschaft
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

mit:

Dr. Sibyl Anwander
Abteilungschefin Ökonomie und Innovation
Bundesamt für Umwelt

Marco Grossmann
Partner, Mitglied Geschäftsleitung
ecos

Reto Largo
Geschäftsführer NEST
Empa

Frank Lippoldt
Abfallmanagement, BMW Group

Konferenzzentrum Forum St. Peter
beim Paradeplatz Zürich


info@lifefair.ch
+41 76 204 35 97

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Digitalisierung & Kreislaufwirtschaft:
Wie bewältigen wir die Abfallberge?

2050 produziert die Welt dreimal mehr Abfall als heute. Ursache sind globale Megatrends: stetiges Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaft, steigende Lebensstandards, Industrialisierung, Urbanisierung und immer kürzere Produktezyklen. Besonders alarmierend: über 80% der Abfälle werden heute weggeworfen.

Die Kreislaufwirtschaft kann dieser Entwicklung einen nachhaltigen Impuls entgegensetzen. Ziel ist es, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen möglichst lange im Wirtschaftssystem zu halten. Wege können Recycling, bessere Auslastung, längere Produkt-Lebenszyklen, Nachnutzung, neue Geschäftsmodelle und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe sein.

Die Kreislaufwirtschaft ist auch als politisches Ziel in der UN-Agenda 2030 prominent verankert. Das 12. Nachhaltigkeitsziel dient als Kompass, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu realisieren. Die Europäische Union packt mit dem Aktionsplan Kreislaufwirtschaft die Chancen an. Dieser soll bis 2030 580.000 neue Jobs schaffen, 450 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen sowie die europäischen Unternehmen um 600 Milliarden Kosten entlasten.

Die Kreislaufwirtschaft könnte von der Digitalisierung stark profitieren, so das Deutsche Umweltministerium und das Wuppertal-Institut. Mit der Digitalisierung sei es möglich, kostengünstig betrugssichere Informationen (Blockchain-ID) über die stoffliche Zusammensetzung jedes einzelnen Produkts, seines Nutzungsmusters und seinen Verbleib im Wirtschaftssystem bereitzustellen.

Am 32. Lifefair Forum diskutieren wir folgende Fragen:

  • Wie entwickelt sich die Schweizer Kreislaufwirtschaft heute?
  • Wie wird sie zum weltweiten Exportartikel, welcher der Welt hilft, sauberer zu werden?
  • Wie kann die Digitalisierung zur Bewältigung der Abfallberge beitragen
  • Welche neuen Geschäftsmodelle werden erfolgreich sein?
  • Welche smarten innovationsfreundlichen Regulierungen braucht es, um ökonomische, gesellschaftliche und umweltbezogenen Gewinne zu ermöglichen?

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